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Mit Podcasts mehr Nähe zum Unternehmen schaffen 

Podcasts gehören längst zum Alltag vieler Menschen. Unsere Moderatorin Lisa Graf erzählt im Interview, welche Geschichten im Mikrofon entstehen und warum Authentizität wichtiger ist als Werbung.

Das rote Licht leuchtet auf, die Mikrofone sind eingeschaltet. Ein kurzer Blick in die Runde, ein Lächeln – dann heißt es: „Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge!“ 

Podcasts werden nicht ohne Grund immer beliebter: Sie lassen sich fast überall hören – beim Pendeln, Kochen, Einkaufen oder Sport. Informationen werden so einfach konsumiert wie die Lieblingsplaylist. 

Der Begriff „Podcast“ setzt sich übrigens aus den Wörtern „iPod“ und „Broadcast“ zusammen. Heute ist das Format längst unabhängig vom MP3-Player und zählt zu den beliebtesten Medien überhaupt. Auch wir bei VMM produzieren inzwischen mehrere Podcasts für unsere eigene Marke und im Kundenauftrag. Im Interview spricht Lisa Graf, Head of Customer Relations, über ihre Erfahrungen. 

Wie kam es zur Idee, einen Podcast bei VMM zu starten? 

Wir sind immer darum bemüht, neue Formate auszutesten, um sie dann auch unseren Kund:innen anbieten zu können. Podcasts sind in Deutschland seit Jahren enorm beliebt, im Bereich regionale Wirtschaft gibt es aber kein besonders großes Angebot. Deshalb haben wir kurzerhand selbst zum Mikro gegriffen. Mit B4BSCHWABEN.de hatten wir dafür die perfekte Plattform: Hier erreichen wir Unternehmer:innen und Wirtschaftsinteressierte aus Bayerisch-Schwaben über verschiedene Kanäle wie unser Portal oder LinkedIn. Und seit Januar 2025 nun eben auch über „Starke Stimmen der Region“, unseren ersten eigenen Podcast. 

Was ist für dich das Besondere am Format Podcast? 

Die Unmittelbarkeit, mit der wir unsere Zielgruppe erreichen. Podcasts werden häufig „nebenher“ konsumiert – dadurch sind sie aber auch überall mit dabei, egal ob in der Früh beim Zähneputzen, mittags in der Pause oder abends beim Joggen oder Kochen. Die Möglichkeit, direkt zu den Hörer:innen zu sprechen, ist etwas sehr Wertvolles. Botschaften können dadurch viel besser vermittelt werden, als wenn man sie nur liest. Gleichzeitig sollte ein Podcast eines nicht sein: werblich. Wir sprechen über echte Menschen und echte Geschichten. Werbebotschaften passen nicht zur Authentizität des Formats. 

Was macht dir als Moderatorin besonders viel Freude? 

Dass ich in jeder Folge mit neuen, spannenden Personen sprechen darf und dadurch selbst unglaublich viel erfahre und lerne. Zum Beispiel bei „Unternehmertum. Von Höhen, Tiefen und Herzblut“, den wir für die Regionalversammlung Augsburg-Land der IHK Schwaben produzieren. Hier treffen immer zwei Unternehmer:innen aus der Region rund um Augsburg aufeinander und sprechen teilweise sehr persönlich über ihren eigenen Weg in die Selbstständigkeit. Im Auftrag des Universitätsklinikums Augsburg und der Augsburger Allgemeinen produzieren wir ganz aktuell einen Podcast zum Thema „Patientensicherheit“. Ein ultraspannendes Thema, so viel darf ich schon mal verraten! Dafür haben wir live auf dem Safety Camp aufgezeichnet. Das ist auch der erste Podcast mady by VMM, bei dem es deutsche und englische Folgen geben wird. 

Ist dir etwas aus den bisherigen Aufnahmen besonders im Gedächtnis geblieben? 

Es gab vor allem am Anfang eine Sache, vor der ich wirklich immer Angst hatte, und das war technisches Versagen während einer Aufnahme. Das ist zum Glück nie passiert. Ich habe allerdings bei einer der ersten B4B-Folgen vergessen, auf Aufnahme zu drücken. Das ist mir auch erst nach ungefähr fünf Minuten aufgefallen, und dann mussten wir nochmal von vorne anfangen. Hat Gott sei Dank für einen Lacher auf allen Seiten gesorgt und ist mir seitdem nie wieder passiert. 

Wie gefällt dir unser neues Podcast-Studio? 

Es ist richtig toll geworden! Während unseres Umzugs in die Maximilianstraße 3 war lange gar nicht klar, wo wir das Studio unterbringen können. Schlussendlich hat sich ausgerechnet ein Lagerraum im Gebäude als die perfekte Location ergeben. Das kam unerwartet, wurde am Ende aber umso schöner! Und dass es mal ein Lager war, sieht man heute definitiv nicht mehr. 

Warum sollten Unternehmen einen eigenen Podcast starten? 

Weil es eine tolle Möglichkeit ist, in direkten Kontakt mit seiner Zielgruppe zu treten, sich ganz authentisch und, wenn man das möchte, auch persönlich zu zeigen. Geschichten verstecken sich in jedem Unternehmen – man muss nur genau hinschauen, dann findet man sie auch.  

Außerdem lässt sich ein Podcast hervorragend mit anderen Kanälen kombinieren. Aus einer Folge entstehen kurze Videoausschnitte für Social Media, Zitate für LinkedIn, Blogbeiträge oder Newsletter-Inhalte. So erreicht man noch mehr Menschen und verschafft einen Blick hinter die Kulissen.  

Mehr als nur ein Gespräch 

Ein Unternehmenspodcast ist heute weit mehr als ein Audiobeitrag. Er schafft Vertrauen, vermittelt Expertise und gibt Unternehmen eine Stimme. Gleichzeitig entstehen Inhalte, die sich crossmedial weiterverwenden lassen – genau das macht Podcasts zu einem wichtigen Baustein moderner Unternehmenskommunikation